Sanierputz: wann er hilft und wann nicht
Sanierputz gilt vielen als schnelle Lösung gegen feuchte, salzige Wände. Er hat seine Berechtigung — aber nur an der richtigen Stelle im Sanierungsablauf. Als Erstes gehört die Ursache geklärt.
Wie Sanierputz wirkt
Anders als normaler Putz ist Sanierputz stark porig und wasserabweisend zugleich. Feuchtigkeit verdunstet tief im Putz, die mitgeführten Salze lagern sich im Porenraum ein, statt an der Oberfläche auszublühen. So bleibt die sichtbare Fläche länger trocken und sauber.
Ist Sanierputz bei Ihnen der richtige Schritt?
Sanierputz wirkt nur im richtigen Moment. Laden Sie ein Foto Ihrer Wand hoch — Sie erfahren, welches Schadensbild vorliegt und ob zuerst die Ursache behandelt werden muss.
Wandbefund startenWas Sanierputz nicht kann
Auf eine Wand mit aktivem Feuchtenachschub aufgetragen, ist Sanierputz nur ein Zeitgewinn. Bei aufsteigender Feuchtigkeit muss zuerst eine Horizontalsperre den Nachschub stoppen.
Der richtige Ablauf
- Ursache messen und beheben (z. B. Sperre gegen aufsteigende Feuchte).
- Alten, versalzenen Putz abschlagen und das Mauerwerk abtrocknen lassen.
- Sanierputzsystem fachgerecht auftragen (Spritzbewurf + Sanierputz in ausreichender Dicke).
Was Sanierputz kostet
| Leistung | Grober Rahmen |
|---|---|
| Altputz abschlagen und entsorgen | 15–30 € je m² |
| Sanierputzsystem auftragen | 40–90 € je m² |
Grobe Spannen ohne Objektkenntnis — Fläche, Salzbelastung und Untergrund bestimmen den Preis.